Fürsorge und Ausbildung für Kinder in Peru

Kinder im Zentrum "Yancana Huasy"  in Lima

Kinder aus armen Verhältnissen, die mit einer Behinderung leben müssen, werden in Peru von ihren Familien oft versteckt, vernachlässigt oder sogar ausgesetzt. Sie haben kaum eine Chance, eine schulische Förderung oder gar eine Ausbildung zu erhalten.

Bereits 1981 wurde von einer Pfarrei im größten Elendsviertel von Lima ein Verein zur Förderung von Menschen mit Behinderung ins Leben gerufen und das Zentrum „Yancana Huasy“ errichtet. Der Name kommt aus der Quechua-Sprache und bedeutet „Haus der Arbeit“. Mädchen und Jungen mit geistiger und körperlicher Behinderung erfahren dort unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Eltern Unterstützung, Fürsorge und Geborgenheit. In Physiotherapiestunden üben die Kinder Bewegungsabläufe und stärken ihre Grob- und Feinmotorik; außerdem helfen Psychologen den Kindern und  Jugendlichen, traumatische Erlebnisse aufzuarbeiten.

Besonders wichtig ist den Mitarbeitern von „Yancana Huasy“ die schulische Förderung der Kinder. 80 staatlich geförderte Lehrer arbeiten im Zentrum; sie bereiten die jungen Menschen auf den Besuch einer Regel- oder Förderschule vor und geben ihnen gezielt Nachhilfe. Die älteren Mädchen und Jungen können Kurse in den Werkstätten des Zentrums besuchen und erhalten durch berufsbildende Maßnahmen eine berufliche Qualifikation.

Hauptziel des Zentrums ist die Integration der Kinder in die Gesellschaft. Die Mitarbeiter setzen sich für mehr Verständnis und Aufklärung ein, um die Rechte von Menschen mit Behinderung zu stärken.
 

Bankverbindung

Sie möchten diese Kinder und Jugendlichen in Peru unterstützen? Hier kommt Ihre Spende an: aktion hoffnung, IBAN DE61 7509 0300 0200 1432 00, BIC GENODEF1M05 "Meins wird Deins"

 

 

Bildrechte: Kindermissionswerk / Bettina Flitner