61 Faschingsmärkte in Bayern

aktion hoffnung blickt auf 61 erfolgreiche Faschingsmärkte 2016 zurück
aktion hoffnung blickt auf 61 erfolgreiche Faschingsmärkte 2016 zurück

61 Faschingsmärkte, etwa 450 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarreien, mehr als 10.000 zufriedene Besucher sowie eine Projektunterstützung in Höhe von 39.700 Euro für 19 Entwicklungsprojekte in 13 Ländern. Diese positive Bilanz zieht die aktion hoffnung zum Abschluss ihrer Secondhand-Faschingsmärkte 2016.

Große Auswahl und besondere Unikate

Im Januar hatte die Hilfsorganisation gemeinsam mit 61 Projektpartnern, darunter Pfarreien, Verbände und Vereine, Faschingsmärkte in ganz Bayern veranstaltet. Die große Auswahl an tollen Kostümen, funkelnder Glitzermode sowie besonderer Einzelstücke ließ dabei die  Herzen zahlreicher Jecken und Narren höher schlagen.

Ökologischer Umgang mit Textilien

„Mit ihren Märkten setzt die aktion hoffnung ein Zeichen gegen Verschwendungssucht“, erklärt Klaus Prestele, Geschäftsführer der aktion hoffnung. „Die Devise lautet Wiederverwerten statt Wegwerfen.“ Darin liegt ein wichtiger ökologischer Aspekt: Jedes Kleidungsstück und natürlich auch jedes Faschingskostüm, das wieder in den Verkauf geht und dessen Lebenszyklus sich dadurch verlängert, spart Energie und schont Ressourcen. „Darüber hinaus verbindet das Konzept der Secondhand-Faschingsmärkte den ökologischen Umgang mit Textilien und das Engagement für Entwicklungsprojekte in der Einen Welt“, so Klaus Prestele weiter. Mit den Gewinnen haben die aktion hoffnung und ihre Projektpartner vor Ort beispielsweise das Hablondawani-Zentrum, eine Anlaufstelle für Mädchen und junge Frauen auf den Philippinen und ein Traumazentrum für Flüchtlingskinder im Nordirak, unterstützt. Mehr als 40 Prozent der Flüchtlinge im Nordirak sind Kinder, die durch die Bedingungen ihrer Flucht und ihrer neuen Lebenssituation oftmals schwer psychisch belastet sind. Mittlerweile wurde bereits das achte Therapiezentrum eröffnet. Besonders die Kinder unter den Flüchtlingen profitieren davon, leiden sie doch am meisten unter der Situation. In den Zentren bekommen mehr als 500 Jungen und Mädchen von Teams aus 120 ausgebildeten Fachkräften therapeutische Maßnahmen und medizinische Behandlung. Daneben sollen aber auch Spiel, Sport und Freizeitaktivitäten helfen, den Kindern neuen Lebensmut zu geben.

Dank an alle Helfer und Kunden

Im Namen der aktion hoffnung bedankt sich Klaus Prestele herzlich bei allen Beteiligten: „Wir sind sehr froh, dass sich das großartige Engagement aller Mitarbeiter sowie aller ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer nun auszahlt. Mit einem Gesamterlös von 39.700 Euro leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich Menschen in Not eine neue Lebensperspektive eröffnet und damit die Chance auf eine bessere Zukunft.“

Wir freuen uns bereits auf 2017!