Masken helfen Helfen

Solidaritätsaktion für Hilfsprojekt in Albanien
bunte Gesichtsmasken aus gebrauchten Kleidungsstücken
Solidaritätsaktion für Hilfsprojekt in Albanien

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der aktion hoffnung sind sich einig, dass Solidarität derzeit nicht im Verwaltungsbüro in Augsburg oder dem Eine Welt Zentrum in Ettringen endet. So entstand die Idee, aus modischen Hemden, Blusen, Kleidern oder Bettwäsche, die selbstverständlich vor der Verarbeitung gewaschen wurden, bunte Mund-Nasen-Masken anzufertigen und die Solidaritätsaktion „Masken helfen Helfen“ zu starten. Ein ehrenamtliches Näh-Team fertigt die Masken an; sie werden an soziale Einrichtungen, Firmen aber auch Privatpersonen abgegeben. 

Von der Solidaritätsaktion sollen aber nicht nur Menschen in der Region profitieren, sondern auch hilfsbedürftige Menschen in Albanien. Deshalb werden Sponsoren in Pfarreien, kirchlichen Verbänden und Gruppierungen, Firmen und Privatpersonen gesucht, die die Aktion finanziell unterstützen.

Alle Spenden kommen zu 100 % unserem Projektpartner in Shkoder, Albanien zugute. Schwester Christina Färber, die sich im Kinder- und Jugendzentrum "Arche Noah" nicht nur um junge Menschen, sondern um die notleidende Bevölkerung aus den umliegenden Gebieten kümmert, hat die aktion hoffnung um Hilfe gebeten und berichtet von der Situation:

"Die Isolationsmassnahmen treffen hart und die sonst schon am Limit leben, sind jetzt total im Elend. Familienväter, die Tagelöhner waren können nicht mehr arbeite, Fabriken sind geschlossen und vor allem die Frauen haben die Arbeit verloren, die Roma können nicht mehr betteln, selbst die Menschen, die in Mülltonnen noch gewühlt haben nach Essbarem, dürfen nicht mehr raus. Alte Menschen über 60 dürfen nicht mehr ins Freie und sind auf andere voll angewiesen. Etliche Medikamente werden nicht mehr geliefert. Das Mehl wird teurer. Gesundheitsstationen sind geschlossen aus Angst vor dem Virus, die Krankenhäuser sind für die Normalversorgung auch dicht.

Wir hier sind die letzte Rettungsinsel sozusagen für alle Gestrandeten. Schwester Michaela und ich konnten eine Sondergenehmigung erhalten, damit wir raus können. So kauft Sr. Michaela Unmengen von Lebensmitteln, diese werden zu Carepaketen bei uns im Kloster verpackt und dann fährt Sr. Michaela jene an, die nicht aus den Häusern können. Die anderen, die nichts mehr haben, kommen ans Tor.  Wir versuchen, dass die Menschen Abstand halten, aber Hunger lässt das alles in den Hintergrund rücken.

Ich habe die Genehmigung, zu den Schwerkranken raus zu gehen, damit die nicht alleine gelassen sind und ohne Schmerzmittel, ohne Zuspruch, ohne ..ohne. Und unsere Ambulanz ist geöffnet; wir können die Verbrannten, die Verletzten und Kranken ja nicht einfach unversorgt lassen. Wir tun, was uns möglich ist."

So können Sie uns und die Menschen in Albanien unterstützen:

Nähbegeisterte, die sich für den guten Zweck an die Nähmaschine setzen und Einrichtungen, die Bedarf an Gesichtsmasken haben, erhalten weitere Infos unter Tel. 08249/9685-22 oder andrea.haslacher(at)aktion-hoffnung.de 

Hier kommt Ihre Spende an:

IBAN DE61 7509 0300 0200 1432 00
BIC GENODEF1M05
Verwendungszweck: "Masken – 8003 3001“